Es gibt verschiedene Methoden, den Einzug der Fäden in die Brettchen zu beschreiben. Die bekannteste Methode ist der sogenannte S- und Z-Einzug.
Als S- und Z-Einzug wird die Richtung bezeichnet, mit der die Fäden in die Brettchen geführt werden. Die Einzugsrichtung bestimmt bei vielen Mustern – neben dem richtigen Farbeinzug – das Aussehen der fertigen Bänder. Ein Brettchen, das in die falsche Richtung aufgezogen ist, kann die Wirkung des ganzen Bandes beeinträchtigen.
Der Ausdruck S und Z stammt aus der Wollverarbeitung. Er bezeichnet die Spinn- oder Zwirnrichtung eines Fadens. Für bestimmte Stoffe sind die Drehrichtungen der Fäden sehr wichtig. Da man durch das gedankliche Einzeichnen der Buchstaben jederzeit die Drehrichtung kontrollieren kann, hat sich diese Bezeichnung durchgesetzt.
Eine Technik, in der man nicht nur schnell, sondern auch ohne Verwirrung der Fäden eine Kette schärt.
Hier wird eine Kette für ein Köperband mit insgesamt 38 Brettchen geschärt. 
Einen großen Teil des Garns habe ich schon entsprechend auf den Rollen, aber ich muss noch eine Farbe umspulen. Eine lästige Vorarbeit, bevor man mit dem Aufketten beginnen kann.
Was ist Broschieren?
Das Broschieren ist eine Technik, bei der das Muster mit einem zusätzlichen Schussfaden – dem sogenannten Broschierfaden – entsteht. An den Stellen, an denen später das Muster erscheinen soll, wird dieser über die Kettfäden geführt.
Viele historische Borten besitzen deshalb zwei Musterebenen: das brettchengewebte Grundgewebe und die darüberliegende Broschierung. Im Folgenden beschäftigen wir uns ausschließlich mit der Broschierung.
Die Kette der folgenden Borte war auch beim historischen Vorbild einfarbig.