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Messgewandes der Heiligen Harlindis und Relindis; 8./9. Jahrhundert

Messgewandes der Heiligen Harlindis und Relindis aus dem 8./9. Jahrhundert

Die Angelsächsischen Stickereien, verziert mit brettchengewebten Bändern, die sich nun in Maaseik befinden, wurden lange Zeit als Handarbeit zweier lokaler Schwestern, Harlindis und Relindis, angesehen, die das Aldeneik-Kloster gründeten. Die Stickereien weisen auf ein Messgewand hin.

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Das Band aus Kekomäki, Kaukola

Das Band aus Kekomäki, Kaukola

Es handelt sich um einen Grabfund aus dem 10. - 13. Jhd. aus Finnland. Mehr dazu ist nicht bekann.

Theodor Schwindt hat das Motiv in seinem Buch'Tietoja Karjalan rautakaudesta' aus dem Jahre 1893 gezeichnet. Es hat dort die Abbildungnummer 376.

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Ein Fragment aus Oseberg (ohne Nummer)

Die brettchengewebten Borte von Gnezdovo /Rus

Die Borte von Seyðisfjörður

Ein broschiertes Band aus dem Gräberfeld Ladoga / Russland

Die brettchengeweben Borte aus Miran Fort

Birka B18

Humikkala NM 8656

Mammen - Die Borte vom Handgelenk

Das Band nach Fig. 55

Die einfachen Bänder aus Gaigovo I

Ein Band aus Reykjasel i Jökuldal

Ein Band aus Priednieki

Birka B22

Birka B2

Chernigov, Ukraine

Ladoga Objekt Nr. 6

Ladoga Objekt Nr I / 7

Kirkkomäki Grab 27

Borte nach dem schmalen Oseberg-Band

Kekomäki Kaukola III

Ein weiteres Band aus Kekomäki, Kaukola

Das goldbroschierte Band aus Dublin E190:1194

In der Altstadt von Dublin wurden seit dem Jahr 1962 mehr als 2.000 Textilfragmente ausgegraben. Die meisten Funde bestehen aus Wolle, einige wurden jedoch aus anderen Materialien wie Seide gefertigt.
Das hier vorgestellte Band stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts und wurde wahrscheinlich nicht in Dublin hergestellt.
Insgesamt wurden vier Borten gefunden, die mit Goldlahn broschiert waren, sowie zwei weitere mit Silberlahn. Teilweise waren die Gewebe so fein, dass sie bis zu 50 Schussfäden pro Zentimeter aufwiesen.

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Birka B9

Diese brettchengewebte Borte stammt aus Grab 855 des Gräberfeldes von Birka in Schweden und wird in das 8./9. Jahrhundert datiert.

Von den rund 170 Gräbern, in denen überhaupt Textilreste erhalten geblieben sind, enthielten nahezu 60 brettchengewebte Bänder. Agnes Geijer beschreibt sie in Birka III – Die Textilfunde aus den Gräbern mit den Worten:

„Von den ungefähr 170 Gräbern, in denen man überhaupt Spuren von Textilien gefunden hat, enthielten beinahe 60 Stück derartige Bänder. Die erhaltenen Brettchenborten aus Birka sind lauter reine Zierbänder.“

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Kostrup

Dieses brettchengewebte Band stammt aus einem Grab des 10. Jahrhunderts in Køstrup auf der dänischen Insel Fünen.
In den Jahren 1980 und 1981 wurde dort ein Gräberfeld archäologisch untersucht. Von den fünfzehn freigelegten Bestattungen enthielt lediglich Grab ACQ bemerkenswerte Textilfunde. Darunter befand sich ein 13,3 cm langes und 1,4 cm breites Fragment eines brettchengewebten Bandes.

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Mammen

Das Band aus Mammen, Dänemark Ca. 970 n.Chr.

Als im Jahr 1868 ein Bauer ein Hügel auf seinem Gelände abtragen wollte, fand er das reich ausgestattete Grab eines Mannes in dem sich viele Textilien erhalten hatten.

Das Textilstück ‚C136a’ ist ein brettchengewebtes Band.

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Hvilehoj

Ein Bortenfragment datiert Mitte bis Ende des 10.Jhd. aus Hvilehoj

Das Frauengrab wurde 1880 ausgegraben und es wurden viele Textilien gefunden. Darunter eine broschierte Borte (mit Silber- und Gold). Insgesamt wurden von dem Band 14 Fragmente gefunden.

Nach einer Rekonstruktionszeichnung von Lise Raeder Knudsen habe ich das Muster für diese Borte entwickelt. Ein Teil entspricht der historischen Vorlage, ein anderer ist eine Abwandlung des historischen Musters.

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Durham

Eine Borte aus dem Schrein des Heiligen Cuthbert.

Die Borte wurde ursprünglich für den Bischof Fristestan zwischen 909 und 916 hergestellt. Im Jahr 934 wurde die Borte von König Athelstan in das Grab des Heiligen Cuthbert gelegt.
Es war eine Verzierung am Handgelenk.

Ursprunglich wurde es wohl mit roter Seide gewebt, erhalten ist ein bräunlicher Farbton. 

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Birka B20

Eine Borte aus dem Gräberfeld Birka, Schweden 8./9. Jhd.

'Von den ungefähr 170 Gräbern, in denen man überhaupt Spuren von Textilien gefunden hat, enthielten beinahe 60 Stück derartige Bänder.
Die erhaltenen Brettchenborten aus Birka sind lauter reine Zierbänder.'
aus Birka III die Textilfunde aus den Gräbern von Agnes Geijer

Diese Borte stammt aus dem Grab 735. Es ist ein Grab mit kostbaren Beigaben, indem ein Mann und eine Frau gemeinsam begraben worden sind. Ich selbst haben noch nicht herausgefunden, von wem der Beiden diese Borte ist.

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