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Es sind die Fragmente F.S. 3698 & NM24822
Dies ist ein anders Textilfragment aus Thorsberg. Es wurde genau wie die anderen Fragmente in die erste Hälfte des dritten Jahrhunderts n.Chr. datiert.
Wahrscheinlich gehörte diese Borte auch zu einem Mantel, Schlabow sprich von einem Mantelrest.
Insgesamt gibt es hier 2 Fragmente der Borte: eines wird in Schloss Gottorf aufbewahrt, das andere im Dänischen Nationalmuseum. Laut Beschreibung von Raeder-Knudsen haben beide Fragmente einen Webfehler, die eine Zuordnung eindeutig macht. Die Borte ist ca. 7,5 cm breit.
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Es wurde im Herbst 2021 bei dem Wochenende 'Archäologie am Berg' in Hallstatt im ungereinigten Zustand gezeigt und Anfang 2024 wurde dieser Fund in der ATN veröffentlicht.
Das Fragment hat die Abmessung 0,85 x 9,4 cm und wird in die Zeit zwischen 720 und 660 vor Christus datiert (Neuere, genauere Analysen u.a. durch dendrochronologische Untersuchungen von Holzfunden machen diese genauere Datierung möglich).
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Eines der ältesten bisher erwähnten Brettchengewebe stammt aus einem Grab in der Nekropole von Sasso di Fubara in Italien aus der Villanova-Zeit und wird auf das 8. Jahrhundert v. Chr datiert.
F. Masurel beschrieb den Fund 1992 in seiner Publikation als schmales Band mit fünf verschiedenen Musterzonen in Längsrichtung. Diese werden von Zonen mit einfachen, einfarbigen Brettchenschnüren begrenzt. Die äußersten sind rot, die inneren braun. Nach seinen Untersuchungen wurden dreieckige Brettchen verwendet. Er beschreibt, dass das Muster sowohl durch Kett- als auch durch Schussfäden gebildet wird. Die Schussfäden erscheinen dabei auf der Oberfläche und bilden ein eigenes Motiv.
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Es handelt sich um einen relativ neuen Fund: Die Borte wurde 2019 im eisenzeitlichen Bereich des Bergwerks entdeckt.
Das Fragment ist 34 cm lang und wurde aus Wolle als Schussfaden und Pferdehaar als Kettfaden gewebt. Der ursprüngliche Verwendungszweck der Borte ist nicht bekannt; Nahtspuren wurden nicht gefunden.
Als Karina Grömer 2020 bei Academia den Artikel Ein neues Brettchengewebe mit ungewöhnlichem Design aus dem Salzbergwerk Hallstatt veröffentlichte, habe ich noch am selben Abend einen ersten Rekonstruktionsversuch gewebt. Danach wurde es hier zunächst ruhig – nicht, weil ich nicht weiter daran gearbeitet hätte, sondern weil ich das Glück hatte, an der nächsten Veröffentlichung mitarbeiten zu können. Und solange eine Veröffentlichung noch nicht erschienen ist, kann man darüber natürlich nicht viel schreiben. Im Januar 2022 wurde der Artikel dann veröffentlicht.
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Das Textilfragment mit der Bezeichnung R61, 3 befindet sich seit 1857 im Besitz des Landesmuseums Mainz. Es wird in den Zeitraum vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. datiert.
Gefunden wurde das Textil am Schillerplatz in Mainz. Es handelt sich um ein Rautenköpergewebe mit einer angenähten Brettchenborte. Über die ursprüngliche Verwendung des Textils ist leider nichts bekannt.
Weiterlesen: Die brettchengewebte Borte aus dem frühkaiserzeitlichen Mainz