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- Kategorie: Frühmittelalter
Über dieses Band ist nicht viel bekannt. Es stammt aus dem Gräberfeld aus Ladoga, leider weiß man weder das Grab, noch kennt man eine Datierung.
Anhand von ähnlichen finnischen Funden würde ich es ins 10./11. Jhd. datieren.
In der Veröffentlichung findet man jedoch eine ausführliche Analyse des Bandes.
Weiterlesen: Ein broschiertes Band aus dem Gräberfeld Ladoga / Russland
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- Kategorie: Frühmittelalter
Als Sir Marc Aurel Stein 1907 in Miran Fort, das am südöstlichen Rand der Taklamakan-Wüste an der Seidenstraße liegt, Müllhaufen ausgrub, fand er nicht nur frühe Beispiele tibetischer Schrift, sondern auch Textilfragmente, die auf das späte 8. Jahrhundert zurückgehen. Unter den Textilien befanden sich auch zwei zusammengenähte Bänder, die brettchengewebt waren. Die Bänder wurden mit insgesamt ca. 180 Brettchen gewebt und hatten eine Breite von mehr als 20 cm (7,9″).
Das breitere Band hat ein komplexes Flottierungsmuster (das Muster findet man in 'Kaartweeftechnieken patronen met Kettingflottering' von Marijke van Epen). Das schmalere Band ist das mit den Tiermotiven. Der Löwe ist gut bekannt, aber es gibt noch ein anderes Tier, das einem Pferd oder einem Maultier ähnelt. Das Band ist etwa 3,6 cm (1,2″) breit.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Wenn man in dem Buch Birka III - Die Textilfunde schaut, dann findet man zwei Seiten mit Musteranleitungen von Borten, aber das Band B18 ist nicht dabei.
Es handelt sich hier um eine Borte aus dem Grab 735, das auch auf der Tafel 17:2 in dem Buch abgebildet ist.
Es wird wie folgt beschrieben 'Brettchenband mit Silberschuss. In der Musterpartie 8 ganzseidene Brettchen. Am Rande 3 Brettchen, wovon das mittlere wahrscheinlich mit Flachs, die beiden übrigen mit Seide durchzogen wurden. Im Ganzen 14 Brettchen, Breite 7mm'.
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Das Gräberfeld von Humikkala i Masku (Süd-Finland), das in den 1920 Jahren augegraben wurde, wird auf die Zeit zwischen 1.000 und 1.100 n. Chr. datiert.
In dem Grab 31:18 wurde die Borte NM 8656 gefunden, die in den letzten Jahrzehnten schon in den verschiedensten Versionen rekonstruiert wurde.
Die wohl bekannteste ist von Egon Hansen aus dem Buch 'Tablet Weaving'.
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Das Grab wird in die Zeit Harald Blauzahns, also um 970 n. Chr., datiert. Wer darin bestattet wurde, ist nicht bekannt. Das Grab wurde 1868 von Bauern entdeckt, die den Grabhügel abtrugen.
Die Ausgrabung wurde damals nicht nach wissenschaftlichen Maßstäben durchgeführt. Es wurde nichts dokumentiert, die Beigaben wurden herausgenommen und teilweise unter den beteiligten Bauern verteilt. Der Archäologe Arthur Feddersen kam kurz darauf hinzu und versuchte, die Funde nachträglich zu dokumentieren. Deshalb wissen wir bei vielen Textilien heute nicht mehr genau, wo sie ursprünglich im Grab gelegen haben.