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- Kategorie: Frühmittelalter
Ein schmales Band aus Oseberg - Norwegen (ca. 830 n.Chr.)
Manchmal brauche ich zur Abwechslung zu sehr aufwändigen Arbeiten was ‚Schnelles‘ für Zwischendurch. Nichts worüber ich lange nachdenken muss, sondern einfach das Muster aufziehen und loslegen kann.
Dieses Mal habe ich mir das schmale Oseberg-Band aus 'Reconstructed tablet woven bands from Vestfold' von Else-Margrethe Huse ausgesucht. Das Band ist ein Teil des Fragments 12 L 1 das im Buch ‚Tekstilene’ folgendermaßen beschrieben wird: ‚Cake containing spiral patterned silk embroidery, silk tablet-woven band type IV, weft faced compound twill, red wollen tabby...“ It is 0,5 cm wide.
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- Kategorie: Frühmittelalter
In dem Buch 'Tietoja Karjalan rautakaudesta' von Theodor Schwindt aus dem Jahre 1893 gibt es insgesamt 4 Zeichnungen von Bändern.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mit dieser Zeichnung aus dem Buch zuerst nicht viel anfangen konnte und so habe ich mich auf die Rekonstruktion aus dem Buch 'Applesies and fox Noses finnish tabletwoven bands' von Maikki Karisto und Mervi Pasanen verlassen. Später dann, habe ich doch noch etwas gesehen. Und zwei Jahre später meine eigene Version gewebt.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Es handelt sich um die s/w Zeichnung Nr. 379 aus Theodor Schwindts Buch Tietoja Karjalan rautakaudesta aus dem Jahr 1893.
Die Zeichnung ist außergewöhnlich klar und detailliert. Fast hat man den Eindruck, jede einzelne Faser erkennen zu können.
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- Kategorie: Frühmittelalter
In der Altstadt von Dublin wurden seit dem Jahr 1962 mehr als 2.000 Textilfragmente ausgegraben. Die meisten Funde bestehen aus Wolle, einige wurden jedoch aus anderen Materialien wie Seide gefertigt.
Das hier vorgestellte Band stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts und wurde wahrscheinlich nicht in Dublin hergestellt.
Insgesamt wurden vier Borten gefunden, die mit Goldlahn broschiert waren, sowie zwei weitere mit Silberlahn. Teilweise waren die Gewebe so fein, dass sie bis zu 50 Schussfäden pro Zentimeter aufwiesen.
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Diese brettchengewebte Borte stammt aus Grab 855 des Gräberfeldes von Birka in Schweden und wird in das 8./9. Jahrhundert datiert.
Von den rund 170 Gräbern, in denen überhaupt Textilreste erhalten geblieben sind, enthielten nahezu 60 brettchengewebte Bänder. Agnes Geijer beschreibt sie in Birka III – Die Textilfunde aus den Gräbern mit den Worten:
„Von den ungefähr 170 Gräbern, in denen man überhaupt Spuren von Textilien gefunden hat, enthielten beinahe 60 Stück derartige Bänder. Die erhaltenen Brettchenborten aus Birka sind lauter reine Zierbänder.“