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- Kategorie: Frühmittelalter
Eine weitere einfache Borte aus Ladoga / Fig 55
Zusätzlich zu den aufwändigen mit Metall broschierten Borten sind hier Borten erhalten, die einfach und mit einem vergleichsweise geringen Zeitaufwand zu weben sind.
Hier die Borte nach Fig. 55., leider geht aus ihrer Beschriftung nicht hervor, wo im Gräberfeld sie geborgen wurde. Der ursprüngliche Verwendungszweck ist auch unbekannt.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Es gibt sie wirklich: die ganz einfachen Bänder. So gibt es aus den Gräberfeldern um Ladoga mehrere Funde. In dem Brandgab im Hügel 1 von Gaigovo I wurden einige ganz einfach gewebte Borten gefunden.
Das Grab enthielt drei Garnituren, die wahrscheinlich einer einzigen Frau gehörten; vieles war verbrannt, doch einige Textilfragmente und Schmuck haben die Zeit überdauert.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Im Isländischen Nationalmuseum gibt es unter anderem ein kleines brettchengewebtes Fragment aus Reykjasel i Jökuldal. Leider gibt es dazu nicht viele Informationen, nur, dass es in einem Frauengrab gefunden wurde und sich unter der Schalenfibel erhalten hat. Man sieht, dass es an Stoff genäht war. Es wird auf die Zeit von 800 - 1000 datiert.
Das Fragment ist nur wenige Zentimeter lang und in keinem guten Erhaltungszustand. Es ist mehrfarbig, aber Details sind nur schwer auszumachen.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Manchmal 'stolpert' man über Dinge und weiß zuerst nicht was man damit soll. So war es mit dieser Borte. Als vor einiger Zeit, die Abbildung von dem Kaftanfragment in einer Gruppe auftauchte, war ich begeistert. Doch welche Technik war es? Broschiert? Ich starrte auf meinen Monitor und konnte nichts erkennen
Als ich das Bild einer Freundin auf meinem Handy zeigte, meinte sie nur 'Da sind doch Nupsies', und ja, in der anderen Auflösung, war es plötzlich klar. Es war ein Zweilochgewebe.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Eine Borte aus dem Gräberfeld Birka, Schweden 8./9. Jhd.
Auch hier stammt das Original wie auch die Borte B2 aus dem Frauengrab 824 aus dem 10. Jhd.. Das gefundene Fragment ist ca. 9,5 cm lang und 1,2 cm breit.
Es wurde abwechselnd mit Gold- und Silberschuss gewebt, hatte 17 Musterbrettchen und an jeder Seite 4 - 6 Randbrettchen (ein Teil davon ist vergangen). Wahrscheinlich war das Stück ursprünglich an einen jetzt vergangenen Stoff angenäht. Fragmente gleichen Aussehens haben wahrscheinlich hierzu ein Gegegenstück gebildet.