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- Kategorie: Frühmittelalter
Die angelsächsischen Stickereien, die heute in Maaseik aufbewahrt werden und mit brettchengewebten Bändern verziert sind, wurden lange Zeit den Schwestern Harlindis und Relindis zugeschrieben. Die beiden Schwestern gründeten das Kloster Aldeneik, und so entstand die Vorstellung, dass die Stickereien von ihnen selbst angefertigt worden seien. Die erhaltenen Stickereien werden einem Messgewand zugeordnet.
Heute geht man davon aus, dass die broschierten Bänder ursprünglich in Angelsachsen hergestellt und erst später auf das europäische Festland gelangt sind. Die Bänder wurden vermutlich eigens als Verzierung für die Stickereien angefertigt und anschließend in das Gewand eingearbeitet.
Weiterlesen: Messgewandes der Heiligen Harlindis und Relindis; 8./9. Jahrhundert
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- Kategorie: Frühmittelalter
Es handelt sich um einen Grabfund aus dem 10. - 13. Jhd. aus Finnland. Mehr dazu ist nicht bekann.
Theodor Schwindt hat das Motiv in seinem Buch'Tietoja Karjalan rautakaudesta' aus dem Jahre 1893 gezeichnet. Es hat dort die Abbildungnummer 376.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Auf Seite 147 des Buches 'Osebergfunnet Bind IV' ist ein Bild von der Ausgrabung von 1904, das O.Vaering gemacht hat. Dort sind verschiedene Brettchengewebte Borten in Fundlage abgebildet. Es ist ein S/W Bild in einer guten Qualität. Nur die Fragmente sind in einer nicht so guten Qualität.
Deswegen ist es hier auch so schwierig eine gute Rekonstruktion zu machen, wenn man nur erahnen kann, was für eine Technik das ist und die Musterlinien auch nicht deutlich ausgeprägt sind.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Die ursprünglich goldbroschierte Borte stammt aus dem Grabhügel Hügel POl-62.
Es wurden 10 Fragmente gefunden, die an eine Stoffkannte genäht waren. Das größte Fragment war 17,5 x 7 cm groß.
Der Grabhügel wird in die 2. Hälfte des 10. Jahrhunderts datiert.
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- Kategorie: Frühmittelalter
Ende 2020 kam es in Seyðisfjörðu zu einem großen Erdrutsch. Bevor Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wurden, wurde das umliegende Gebiet 2021/2022 archäologisch untersucht.
Unter dem Schlamm und Schutt wurden Grundmauern aus der Zeit vor 1100 gefunden, außerdem eine Zungenfibel mit Borre-Motiven, Glasperlen und mehrere Textilfragmente.
Darunter befand sich ein blauer Wollstoff mit einem rot-gelb-blauen, brettchengewebten Band. Es ist wahrscheinlich das Fragment eines Trägerkleides gewesen, denn es gibt hier geflochtenen Schlaufen zur Aufnahme der Fibelnadel.
