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- Kategorie: Hochmittelalter
Das Gräberfäld von Siksälä ist im Süden von Lettland in der Grenzregion zu Russland und Estland und wurde zwischen dem 11. und den 15. Jahrhundert genutzt.
Es handelt sich hier um das Grab einer über 50 jährigen Frau, die in der Zeit zwischen 1300 und 1325 in einem Sarg begraben worden war.
Das Sklett ist gut erhalten und neben diversen Beigaben sind auch einige Textilien erhalten.
Darunter das Fragment einer brettchengewebten Borte, die ca. 2 cm breit war. Erhalten ist es auf einer Länge von 3 cm. Sie war aus Wolle gewebt und der Schussfaden war ein dünneres Leinengarn.
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- Kategorie: Hochmittelalter
Das Grab aus dem Anfang des 13. Jhd. liegt in der Nähe von Kaarina im Südwesten Finnlands. Von etwa 400 Gräbern wurden zwischen 2010 und 2016 61 untersucht. Alle Gräber sind entweder christliche Bestattungen oder haben zumindest einen christlichen Kontext.
Von den 61 Gräbern wurden in 17 Gräbern Textilfragmente gefunden.
Bei dem Grab hier handelt es sich um ein Frauengrab (41/2016) in dem verschiedene Textilien, rote Strümpfe und eine brettchengewebte Borte gefunden wurde. Alles war aus Wolle. Das bedeutet nicht, dass kein Leinen verwendet wurde, nur dass das Leinen die letzten 800 Jahre nicht überdauert hat.
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- Kategorie: Hochmittelalter
Die Grabstätte von Dundagas Laukmuiza ist archäologisch in der ersten Hälfte des 20. Jhd. erforscht worden. Insgesamt wurden 34 Gräber gefunden, dazu kommen noch einige nicht zuordnenbare Einzelfunde. Die Gräber werden auf das 13.-14. Jahrhundert datiert.
Brettchengewebte Borten wurden in den Gräbern 4, 9 und 27 gefunden.
Hier habe ich die Borten aus dem Grab 27 nachgewebt.
Weiterlesen: Die brettchengewebte Borte aus Dundega, Laukmuiza, Lettland
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- Kategorie: Hochmittelalter
Es handelt sich hier um eine Borte aus London, die ins späte 13 Jhd datiert wird.
Es ist ein schmales Band, das mit neun Brettchen gewebt wurde und zusätzlich mit Silberlahn broschiert wurde.
Die genaue Verwendung des Bande ist unbekannt, es hat keine Nahtspuren. Auch fehlen mir weitere Informationen zu den Fundumstände.
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- Kategorie: Hochmittelalter
Dieses Siegelband ist datiert von 1165-1174. In diesem Zeitraum ist diese Urkunde von William the Lion an Robert de Brus ausgestellt worden und bestätigt die Ländereien in Annandale. Ausgestellt in Lochmaben.
Es handelt sich um ein 1,5 cm breites Seidenband, das in weiß und dunklem grün-blau gewebt wurde. Als Technik wurde ein einfaches Doubleface gewebt.