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Der Seigengürtel Philipps von Schwaben wurde um 1900 in seinem Grab in der Kathedrale von Speyer gefunden.
Beim Weben des Gürtels wurden verschiedene Techniken angewendet. Ein Strukturmuster für den Hintergrund, Broschiertechnik, um die großen, rautenförmige Ornamente zu weben und die Soumaktechnik, um weitere Muster plastisch zu gestalten.
Allerdings hat der Weber/die Weberin der Borte einige auffällige Fehler gemacht, die auch für Laien einfach zu erkennen sind. Dass die Forscher vermuten, dass der Gürtel 'nur' Unterwäsche war, halte ich aus diesem Grund auch für sehr plausibel.
Weiterlesen: Seidengürtels Philips von Schwaben (gestorben 1208)
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Die Vorlage für diese Borte war keine Brettchenweberei, sondern verschiedene Stickmotive des Antependium aus dem Kloster Heinigen aus dem Jahre 1260.
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Deutschland 12.-13. Jahrhundert. Die Herkunft des Bandes ist unbekannt, es wurde im Jahre 1887 vom Märkischen Museum, Berlin erworben und hat dort die Inventar-Nr. 1887,739.
Ursprünglich wurde es bei Leonie von Wilkens als brettchengewebtes Band geführt, inzwischen wird es als Palermo-Borte bezeichnet.
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Inv. No T1853
Die Borte stammt aus dem 12./13. Jahrhundert und wurde im Grab eines Bischofs in der Kathedrale von Trondheim gefunden.
Leider habe ich nicht herausgefunden, was die ursprüngliche Verwendung des Bandes war.
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- Kategorie: Hochmittelalter
Dieses Muster habe ich aus 'Ecclesiastical Pomp & Aristrocratic Circumstances' von Nancy Spies nachgewebt.
Viele Informationen zu der Borte, die im Besitz des Cleveland Museum of Modern Art ist, gibt es nicht. Als Ursprung wird 'Deutschland' genannt. Erhalten sind 2 Fragmente, die 34,3 und 21,9 cm breit sind.
Hier habe ich mit 11 Brettchen nur ein kleiner Teil der ursprünglich ca. 116 Brettchen breiten Borte nachgewebt worden.