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- Kategorie: Eisenzeit
Das Gräberfeld von El Cigarralejo wurde bereits in den 1940er-Jahren ausgegraben. Bei den meisten Gräbern handelt es sich um Brandbestattungen, bei denen die Überreste in Urnen beigesetzt wurden. So auch im Grab 200. Es ist daher ein Glücksfall, dass überhaupt noch textile Reste erhalten geblieben sind, die eine Rekonstruktion der Borte ermöglichen. Auch wenn die Fragmente verkohlt sind, lassen sich häufig noch erstaunlich viele Details erkennen.
Die Funde werden in das vierte bis dritte Jahrundert vor Christus datiert.
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- Kategorie: Eisenzeit
1880 wurden im Vehnemoor beim Torfgraben eine Bronzeschale und viele Textilfragmente geborgen. Insgesamt waren es 29 Fragmente eines sog. Prachtmantels (nach Definition von Karl Schlabow hat ein Prachtmantel eine mehrfarbige brettchengewebte Kante von mehr als 100 Brettchen).
Die Bronzeschale ist ins 2. Jhd. datiert worden, aber es gibt keine C-14 Analyse der Textilien. Im Gegensatz zu Karl Schlabows ursprünglicher Annahme, dass die Borte zusammen mit dem Stoff gewebt wurde, ergaben spätere Untersuchungen von Susan Möller-Wiering und Lise Raeder Knudsen, dass die Borte nachträglich angebracht wurde.
Die ursprüngliche Breite des Mantels ist nicht bekannt.
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- Kategorie: Eisenzeit
Im Jahr 1860 - 1861 barg Conrad Engelhardt in Thorsberg (25 km südöstlich von Flensburg) über 1300 Stücke aus dem Moor.
Ursprünglich wurden die Funde anhand der Metalle ins 4. - 5. Jhd. datiert, aber inzwischen werden die Funde zwischen 200 und 300 nach Christus angesiedelt. Obwohl die Textilien unabhängig von den Metallen geborgen wurde, wird auch bei ihnen angenommen, dass sie aus der ersten Hälfte des dritten Jahrhunderts datieren (also zwischen 200 und 250 n.Chr.).
Der Prachtmantel mit seinen brettchengewebten Kanten gehört zu den spektakulärsten textilen Funden. Ich habe hier eine 'schmale' Kannte mit 138 Brettchen gewebt.
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Das Band wurde 1934 bei der Ausgrabung eines Grabhügels bei Blindheim, Giske, co. Møre gefunden. In dem Hügel waren fünf Personen beerdigt worden, bei dreien wurden Textilien gefunden. Diese Textilien wurden damals nicht richtig konserviert und in einem lokalen Museum ausgestellt, bevor sie 1976 in das Historische Museum nach Bergen kamen. So sind sie jetzt in einem wesentlich schlechteren Zustand als 1934.
Es gibt außer dem Bild in 'Snartemofunnene' von Bjørn Hougen keine weiteren Veröffentlichungen über die Textilien aus den frühen Jahren.
Bei den drei Gräber mit den Textilien handelt es sich um ein Frauen-, ein Männer- und ein Kindergrab, die in das 4. Jhd. datiert sind. Das brettchengewebte Band ist aus dem Frauengrab.
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Es wurden von dieser Borte mehrere Fragmente gefunden: 1.42 mit 6,0 cm und 5,7 cm Breite und 1.45 mit 9,7 x 2,8 cm. Sie wurde als Rand eines Tuches verwendet, allerdings ist nicht mehr zu erkennen, ob sie angewebt oder angenäht wurden.
Das Band wurde aus Wolle gewebt und lt. Farbanalyse war ein Teil mit indigoiden Farbstoffen (in diesem Fall Waid) gefärbt wurden. Von der anderen Farbe der Borte gibt es keine Analyse, aber da bei Fragmenten des Tuches ein Kermesfarbstoff gefunden wurde, wird vermutet, dass die Borte auch damit gewebt wurde und im Original rot und blau war.