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  • Galerie

    Da ich seit über 25 Jahren webe, hat sich in der Zeit einiges angesammelt und ich habe die Borten hier veröffentlicht.

    Damit man nicht ständig hin und her navigieren muss, habe ich alle Seiten der Galerie nacheinander verlinkt, hier geht es los.

    Viel Spaß!

     

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    Neu: Eine Star Wars Borte (modern) hinzugefügt am 02.04.
     
    Neu: Ein Band aus London (spätes 13. Jhd) hinzugefügt am 02.02.22
     
    Neu: Hallstatt 126520 (8.-7. Jhd) hinzugefügt am 29.01.22
     
    new2Neu: Die Brettchengewebte Borte aus Mainz (1.-3. Jhd) hinzugefügt am 02.07.21
     
     
     





    • Historisch

      Die ersten Funde von brettchengewebten Borten gibt aus dem 8. Jhd. vor Christus in Italien. Bis ins 15. Jhd n. Christus war es eine weit verbreitete Technik.

      Mit dem Beginn der Neuzeit stirbt die Technik der Brettchenweberei in Mitteleuropa aus. Diese Webart wurde durch die mechanischen Webtechniken verdrängt.

      Nur in Island, in Russland und auf dem Balkan erhielten sich Reste der Brettchenweberei bis ins 18. und 19. Jahrhundert, aber in Mitteleuropa war dieses Handwerk ausgestorben. Die Pracht des Mittelalters wurde nie wieder erreicht.

      Ich finde es unheimlich spannend, Borten aus allen Zeiten nachzuweben und teilweise die Muster neu zu entwickeln, deswegen ist das der Schwerpunkt meiner Arbeit.

    • Schnurbindung

      Hier wird das Muster durch den Aufzug der Brettchen bestimmt. Häufig werden die Brettchen mit unterschiedlichen Farben bezogen und meistens haben die Muster eine einfache, regelmäßige Drehsequenz.

      • aegyptische Diagonale

        Der Begriff Aegyptische Diagonale stammt aus den Anfangszeiten der Brettchenweberei in der Neuzeit. Damals ging man davon aus, dass die prunkvollen Aegyptischen Gürtel, die hauptsächlich Schräglinien als Ornamentik aufweisen, in Brettchenwebtechnik gewebt wurden. Inzwischen ist diese Theorie widerlegt, aber der Begriff hatte sich bereits eingebürgert und ist erhalten geblieben.

      • regelmäßige, einfache Borten

        Borten mit einfachen Drehsequenzen z.B. vier vor und vier zurück. Die meisten Muster sind in den 70er Jahren des 20. Jhd. entstanden.

         

      • regelmäßige, komplexe Borten


      • unregelmäßige, komplexe Borten

        Unregelmäßige, komplexe Muster. Die Brettchen sind meistens nicht einheitlich aufgekettet. Die Drehsequenzen sind jedoch sehr aufwändig und komplex, so dass man meistens eine Anleitung benötigt.

         

      • Sechslochborten

        Während die meisten Brettchen quadratisch sind und mit vier musterbestimmenden Fäden bezogen werden, gibt es auch exotischere Formen, wie Dreilochbrettchen und Sechslochbrettchen. Bisher habe ich nur mit Sechslochbrettchen gearbeitet.

         

    • Doubleface

      Hier sind die Brettchen zweifarbig bezogen (identische Farben nebeneinander). Das Muster entsteht durch das Drehen der einzelnen Brettchen in unterschiedliche Richtungen. Der Grundrhythmus ist zwei Drehungen vor und zwei zurück, um ein einfarbiges Muster zu erzeugen. Zudem wird immer abwechselnd S und Z aufgezogen. Dadurch entsteht die für das Doubleface typische Struktur.

    • ausgelassener Einzug

      Es deutet an, dass in dieser Technik das Brettchen nicht mit den üblichen vier, sondern nur mit drei Fäden bezogen wird und ein Loch leer bleibt.

      Dadurch entsteht eine fast schon dreidimensionale Struktur, so dass das Gewebe sehr plastisch wirkt.
    • Flottierung

      Flottierungen entstehen, wenn beim Brettchenweben ein Faden über mehrere Drehungen 'oben' bleibt und sich nicht mit dem übrigen Gewebe verzwirnt.

    • Köper

      Es ist eine Technik, bei der die Brettchen zweifarbig (identische Farben nebeneinander) bezogen werden. Die Struktur des Bandes erinnert an ein Köpergewebe aus der Tuchweberei und daher hat die Technik ihren Namen.

    • zwei Fäden pro Brettchen

      Auch wenn mit quadratischen Brettchen gewebt wird, werden bei diesen Mustern nur zwei gegenüberliegende Löcher mit Fäden bezogen.

    • Projekte

      Manchmal haben die gewebten Bänder einen besonderen Verwendungszweck, den ich hier vorstelle.

    • Drei Farben

       Meistens wird mit drei Farben gewebt. Z.B. Rot-blau-rot-weiß. Obwohl die Brettchen anders geschärt werden, funktioniert das Weben genau so wie beim Doubleface, aber man kann ganz deutlich eine Vorder- und eine Rückseite erkennen.

       Meistens wird mit drei Farben gewebt. Z.B. Rot-blau-rot-weiß. Obwohl die Brettchen anders geschärt werden, funktioniert das Weben genau so wie beim Doubleface, aber man kann ganz deutlich eine Vorder- und eine Rückseite erkennen.

  • Geschichte
  • Bücher

     

     

     

     

     

     

     

     

    Auch wenn man dank des Internets nicht mehr zwingend auf Bücher angewiesen ist, um das Brettchenweben zu lernen und an neue Musterideen zu kommen, so liebe ich es, in Bücher über das Brettchenweben zu blättern, um Inspirationen zu bekommen.

    Viele Bücher sind ganz nett, gehen aber nicht über eine Anleitung für Anfänger hinaus, einige sind für mich eine immerwährende Faszination.

    Ich habe zu allen hier gelisteten Büchern neben den allgemeinen Daten noch etwas zum Inhalt geschrieben und meine Lieblingsbücher habe ich mit fünf Sterne bewertet.

    Viel Spaß beim Stöbern.

     

  • Start & Infos
  • Unterwegs
  • Anleitungen

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Historische Borten zu weben ist oft eine Herausforderung, das fängt schon mit dem Suchen nach Informationen und Anleitungen an.

    Um dem ein wenig abzuhelfen, findet ihr hier eine Linkliste zu Anleitungen von historischen Borten (vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben die Muster ins Netz zu stellen!). Ich habe nur die übernommen, deren Musteranleitungen - soviel ich weiß - dem Original entsprechen.

    Ich habe die hier verlinkten Anleitungen nicht auf Richtigkeit geprüft und übernehme für Fehler keine Haftung ;-)

    Fertig bin ich damit noch lange nicht, aber für einen ersten Überblick sollte es reichen.

    Viel Spaß beim Nachweben!

    Noch etwas zu meinen Anleitungen:

    Es sind Anleitungen, nach denen ich webe. Dementsprechend sind sie auch für mich geschrieben und ich habe sie nicht 'übersetzt', dass jeder sie lesen kann.
    Sie sind deswegen nicht anfängertauglich, auch sollte man sich schon mit der jeweiligen Technik beschäftigt haben, bevor man nach meinen Anleitungen arbeitet, denn es wird nicht erklärt, wie was funktioniert, sondern basierend auf dem Wissen um diese Techniken gewebt.
    Bei einigen bedeutet es (Flottierung und Stippengewebe), dass hier nur die Farben zu sehen sind und keine Drehrichtungen, weil man das nicht braucht, wenn man die Technik verstanden hat.
    Ich weiß, wie die S- und Z-Stellung funktioniert, aber ich schreibe es fast immer falsch auf, sprich das Muster kann häufig auf der Unterseite erscheinen.
    Zudem ist der Aufzug nur in ganz seltenen Fällen identisch mit der Anfangsstellung, da müsst ihr schon selbst ausprobieren, was richtig ist.
    Die Muster werden immer von oben nach unten gelesen. 

    Some information for my manuals

    The patterns I publish are the ones I use for my own weaving. I wrote them for myself and they are sometimes with shortcuts so that it is not easy for other people to understand them.
    Special beginners in this hobby will have quite a lot problems and you have to understand the technique bevor it will be doable to weave with my patterns.
    One thing ist that I always muddle S & Z. But if you look on the backside of your band and there are the smooth lines than everything is fine.
    The bigger problem for you will be that the threading of the tablets is in most patterns not identical with the starting position. Sorry I learnd to see the starting position from the first two lines of the pattern.
    You read the patterns from the top to the bottom.

     

     

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