Die Angelsächsischen Stickereien, verziert mit brettchengewebten Bändern, die sich nun in Maaseik befinden, wurden lange Zeit als Handarbeit zweier lokaler Schwestern, Harlindis und Relindis, angesehen, die das Aldeneik-Kloster gründeten. Die Stickereien weisen auf ein Messgewand hin.
Weiterlesen: Messgewandes der Heiligen Harlindis und Relindis; 8./9. Jahrhundert
Es handelt sich um einen Grabfund aus dem 10. - 13. Jhd. aus Finnland. Mehr dazu ist nicht bekann.
Theodor Schwindt hat das Motiv in seinem Buch'Tietoja Karjalan rautakaudesta' aus dem Jahre 1893 gezeichnet. Es hat dort die Abbildungnummer 376.
Das Band aus Mammen, Dänemark Ca. 970 n.Chr.
Als im Jahr 1868 ein Bauer ein Hügel auf seinem Gelände abtragen wollte, fand er das reich ausgestattete Grab eines Mannes in dem sich viele Textilien erhalten hatten.
Das Textilstück ‚C136a’ ist ein brettchengewebtes Band.
Ein Bortenfragment Mitte bis Ende des 10.Jhd.
Das Frauengrab wurde 1880 ausgegraben und es wurden viele Textilien gefunden. Darunter eine broschierte Borte (mit Silber- und Gold). Insgesamt wurden von dem Band 14 Fragmente gefunden.
Nach einer Rekonstruktionszeichnung von Lise Raeder Knudsen habe ich das Muster für diese Borte entwickelt. Ein Teil entspricht der historischen Vorlage, ein anderer ist eine Abwandlung des historischen Musters.
Eine Borte aus dem Schrein des Heiligen Cuthbert.
Die Borte wurde ursprünglich für den Bischof Fristestan zwischen 909 und 916 hergestellt. im Jahr 934 wurde die Borte von König Athelstan in das Grab des Heiligen Cuthbert gelegt.