Hallstatt 3

Brettchenweben-Hallstatt3-VorschauDas Band 152, Inv.-Nr. 89.870 wurde ursprünglich von als Vierlochgewebe beschrieben, doch dank eines Hinweises von Lise Raeder Knudsen, ist es auf ein Zweilochgewebe korrigiert worden (zuerst in 'Ein Abgerissener Ärmel aus dem Salzbergwerk Dürrnberg', 2009)

Gefunden wurde es in den Ausgrabungen, die zwischen 1989 und 1994 in dem Kernverwässerungswerk stattfanden.

The band 152, Inv.-Nr. 89.870 has been described as woven with 4 threads per tablet by in the first publications Thanks to a reference from Lise Raeder Knudsen it is now corrected to be woven with 2 threads per tablet (first mentioned in 'Ein Abgerissener Ärmel aus dem Salzbergwerk Dürrnberg', 2009 .
It was excavated inbetween 1989 and 1994.

Das Original soll mit 12 Musterbrettchen gewebt worden sein, Höhe: ca. 1,2cm, Kettfaden: Wolle, Schussfaden: Wolle
 
Die Rekonstruktion:
12 Musterbrettchen mit je zwei Fäden bezogen, zwei und zwei Randbrettchen mit vier Fäden bezogen
Kettfaden: Wolle
Schussfaden: Leinen
Höhe: ca. 1,3 cm 

 Brettchenweben-Hallstatt3-01

Brettchenweben-Hallstatt3-02

2016 habe ich das Band erneut gewebt - in passenderen Farben, aber in der falschen Breite. Mehr Information dazu findet man hier.

Aisling Hallstadt 152 01

 

Eine Anleitung findet man auch in dem Buch des Keltenmuseum Heuneburg 'Bunte Tuche gleißendes Metall - Frühe Kelten der Hallstattzeit' 

Literatur:

GRÖMER, K., "Brettchenwebereien aus dem Salzbergwerk in Hallstatt", Archäologie Österreichs, vol. 12, Wien, Österreichische Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte, pp. 49-58, 2001.
Grömer, K. 'Ein Abgerissener Ärmel aus dem Salzbergwerk Dürrnberg' aus dem Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, 56, 2009
Hallstatt Textiles - Technical Analysis, Scientific Investigation and Experiment on Iron Age Textiles, 2005
Keltenmuseum Heuneburg 'Bunte Tuche gleißendes Metall - Frühe Kelten der Hallstattzeit'
Muster: Sylvia Crumbach aus 'Bunte Tuche gleißendes Metall'
Technik: 2 Fäden pro Brettchen

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